Dienstag, 5. November 2013

ein kleines DIY - Makeover

Ich liebe unser Zuhause. Mein Lieblingsmann und ich haben es vor knapp 5 Jahren in Eigenleistung saniert, renoviert und nach unseren Wünschen gestaltet. Natürlich gibt es hier und da auch kleine Fehlerchen - aber die betrachtet man sehr liebevoll. Schließlich weiß man ja, wodurch sie entstanden sind oder weshalb etwas so ist, wie es ist. Und man betrachtet gewisse Details mit besonderem Stolz, zeugen sie doch von dem, was wir geleistet haben. Man kann also sagen, dass unser Zuhause ein wundervoller Ort ist. Es gibt bzw. gab aber doch einen kleinen Schandfleck, über den ich nicht mehr hinwegsehen konnte / wollte:


Diese Magnetwand war ursprünglich mal eine wirklich gute Idee. Da mein Lieblingsmensch keine Haushaltspläne mag und wir nur wenige Aufgaben der täglichen Hausarbeit fest aufgeteilt haben, haben wir uns kleine rote Zettel gemacht, auf denen alles steht, was sonst so im Haushalt anfallen kann. Sei es "Katzenklo sauber machen" oder "Wäsche aufhängen"...so konnten wir das, was anfiel, direkt aufteilen. Und da die Wand im Eingangsflur hängt, konnte man seine Aufgaben eigentlich auch nicht vergessen - schließlich läuft man hier ständig dran vorbei und sieht hin.

Doch mit der Zeit hat mein Lieblingsmensch diese Wand zur Sammelstelle seines Papierkrams gemacht. Das meiste davon kann eigentlich in den Müll oder abgeheftet werden, aber bis der Lieblingsmensch mal endlich auf diese Idee kommt, gucke ich mir also monatelang dieses Chaos an und komme nicht umhin, mich jedes Mal innerlich zu schütteln. Zudem kriegt man die Fläche nicht mehr wirklich sauber, obwohl wir abwaschbare Stifte benutzt haben. Aber an einigen Stellen war die Magnetwand einfach nur noch schmierig und unansehnlich.

Also habe ich alles abgenommen, was sich da so angesammelt hat. Unsere Aufgabenverteilung klappt mittlerweile auch ohne die roten Zettelchen sehr gut, so dass diese ohnehin ausgedient haben. Und die ganzen bunten Magnete aus den Fruchtzwerge-Sammlungen können wir gerne für unser Würmchen aufbewahren, aber sie machen mir die Magnetwand einfach zu bunt und chaotisch. Die leere Magnetwand habe ich dann ins Esszimmer getragen und gereinigt so gut es eben ging.

Ein paar Tage zuvor habe ich schon im Bastelladen eine Flasche Tafelfarbe geholt. Denn der Tafellook gefällt mir ganz gut und Kreide lässt sich dann doch besser und sauberer entfernen, als die Marker... Also ging es frisch ans Werk und nach 3 Schichten Farbe gefiel mir das Ergebnis doch ganz gut


Damit jeder wieder seinen festen Bereich auf der Magnet-Tafel erhält, hatte ich mir ein farblich passendes MaskingTape ausgesucht, das als "Trennlinie" fungieren sollte


So haben wir die Tafel dezent in 2 Hälften geteilt und können die Teilung aber jederzeit wieder rückgängig machen oder variieren.


Und so ist unsere Magnettafel nun ein schöner Hingucker und gleichzeitig nützliches Utensil. Und nachdem ich ja ohnehin den ganzen Papierkram aussortiert und meinem Lieblingsmensch zur Ablage gegeben habe, haben wir nun wieder richtig viel Platz und Übersicht. ;o)