Montag, 25. August 2014

Pflaumenernte

Vielleicht könnt Ihr Euch noch erinnern, daß ich im Jahr 2011 von unserer großen Pflaumenernte berichtet habe. Das war hier und hier der Fall. Im Jahr 2012 gab es dann keine Pflaumen, im letzten Jahr war die Ernte dann wieder gut. Also hatte ich gedacht, daß in diesem Jahr wieder nichts zu holen sei. Aber da habe ich falsch gedacht. Die Äste hingen so voll Pflaumen, daß sie sich schon zum Boden bogen. Erleichtert das Ernten natürlich enorm! *g* 


 Die ersten Pflaumen in den unteren Bereichen haben wir bereits geerntet. Im oberen Bereich sind unsere 3 Bäume aber noch sehr voll. Und das, obwohl mittlerweile schon viele Freunde und Bekannte hier waren und eifrig mitgeerntet haben. Geschätzt sind da nun schon so um die 100 kg aus den Bäumen raus. Teilweise unter erschwerten Bedingungen, mit Baby vorm Bauch geerntet. *g*


Und wie jedes Jahr stellt sich die Frage: Was machen wir mit den Pflaumen, die wir selber für uns hier behalten? In der Regel beginnt es immer gleich: waschen, entsteinen und ab in den Kochtopf.


Aber anstatt nur Marmelade zu kochen, sind wir in diesem Jahr etwas kreativer:


Bisher gibt es Pflaumensaft, Pflaumenmarmelade und Pflaumenkompott. Ganze 11,5 kg sind derzeit entsteint im Gefrierfach - denn es ist nicht möglich, diese Pflaumen alle sofort zu verarbeiten, bevor sie anfangen zu schimmeln. Und schließlich müssen wir noch einiges an Pflaumen aus den Bäumen holen!

Heute gab es dann in meinem Frühstücks-Müsli direkt einen Kleks Kompott (welches ich übrigens immer mit etwas Vanillepuddingpulver verfeinere) - yummie!


Gleich schnapp ich mir dann meinen kleinen Spatz (naja, 63cm und 7,3 kg ist irgendwie nicht mehr sooo klein) und spaziere mit ihm zur Hebamme. Heute informieren wir uns über den Einstieg in die Breikost, denn der Kleine guckt mir teilweise das Essen vom Teller. *g*

Euch allen einen schönen Start in die Woche!

Montag, 18. August 2014

man muß sich nur trauen

Schon lange habe ich hier die alte Nähmaschine meiner Mutter stehen. Diese Maschine ist mindestens so alt wie ich und meine Mama hat für meine Schwester und mich schon tolle Sachen genäht, als wir noch kleiner waren. Ich allerdings habe mit Nähen auch so gar nix am Kopf. Ich habe zwar immer mal Ideen gehabt und wollte etwas Nähen...aber ich mache nur ungern Dinge, die ich nicht kann und ich hasse es, zu scheitern. Hinzu kommt mein Perfektionismus: wenn etwas nicht mindestens 100%ig gut ist, ist es mir nicht gelungen. Also mache ich gerne einen Bogen um Dinge, die mir nicht auf Anhieb leicht fallen.

Wie ich Euch schon hier berichtet habe, habe ich zwar bereits ein Tragetuch genäht, aber Ehre wem Ehre gebührt: ich habe hierbei ja nun mehr geholfen. Die richtige Arbeit hatte meine Mama.

Nun begibt es sich aber so, dass zahnende Babys viel sabbern. Und damit man das Kind nicht immer umziehen muss, sind so kleine Dreieckstücher dann doch sehr hilfreich. Und mein kleiner Spatz verbraucht mittlerweile so um die 3 Tücher pro Tag. So viele kann kein Mensch kaufen und es gibt nicht die tollste Auswahl für Jungen. Jedenfalls nicht, wenn man nicht furchtbar viel Geld ausgeben mag.

Also dachte ich mir: Halstuch...kann ja nicht sooo schwer sein. Bin also los und habe Stoffe gekauft, wie ich hier schon berichtet habe. Und dann dachte ich mir gestern: Auf geht's. Machste mal. Ich habe hier ganz süße Halstücher von H&M, die finde ich aber bissl kurz. Und dann habe ich hier noch Halstücher von Ernstings Family, die finde ich aber zu groß und zu lang. Also habe ich mir aus beiden Tüchern einen Mix gemacht. Ich habe das große Tuch als Vorlage genommen und es einfach etwas kleiner auf den Stoff übertragen. Lehrgeld muß sein: Ich hatte den Rand von ca. 1cm zum zusammen nähen der beiden Hälften nicht bedacht und somit war das Ding dann viel zu kurz. Aber immerhin habe ich gemerkt, dass ich das schaffen kann.

Also nochmal losgelegt, dieses Mal den 1cm mit eingeplant und wieder neu losgelegt. Und was soll ich sagen...Ich habe in der Tat ein tragbares Halstuch genäht! Sogar mit Druckknopf! War ich selber ganz erstaunt von mir und plane schon das zweite Tuch mit dem anderen Stoff. Aber beim nächsten Mal bin ich noch schlauer: ich habe im Internet nach Schnittmustern gesucht und ein tolles Gratismuster gefunden. Das werde ich dann die Tage mal zu Stoff bringen und mit Mamas Nähmaschine verarbeiten. Denn wie sagt man: Übung macht den Meister. Und so übe ich eifrig Halstücher, bis ich dann im September endlich einen Nähkurs machen kann.

 
Und da ich gerne übermütig werde, habe ich im Netz schon ein Schnittmuster für eine Beanie-Mütze gefunden...da wage ich mich auch ran, sobald ich einen schönen Stoff dafür gefunden habe....

Dienstag, 12. August 2014

12 von 12

Wieder ein Monat rum...dieses Mal habe ich aber immerhin die 12 Bilder geschafft. So gerade eben. *g*


Der kleine Mann ist seit 6 Uhr wach. Ich genieße aber immer noch ein paar Minuten sein morgendliches Gebrabbel durch's Babyphone, bevor ich dann zu ihm gehe. Schon komisch, mein Tag fängt später an als zu Arbeits-Zeiten...und trotzdem bin ich jeden Morgen total fertig und könnte noch ewig weiter schlafen... Wo bleibt bitte das tolle Hormon, das mich vor Übermüdung schützen soll?


Nach dem Stillen geht es rüber zum Wickeltisch: Wickeln - Waschen - Anziehen und mit Osanit gegen die Zahnungsbeschwerden arbeiten.


Nachdem das Baby fertig ist, wird ausgiebig gespielt. Greifen, schlagen, brabbeln, die Füße in den Mund stecken, sitzen, sich hoch stützen...der kleine Mann ist so neugierig und eifrig...will alles machen und alles probieren...


Während das Baby noch mal eine Runde schläft, gönne ich mir ein Frühstück.


Es ist zwar etwas kühl und bedeckt, aber zumindest ist es trocken. Also machen wir uns auf und gehen ein paar Stunden spazieren. Der kleine Mann guckt viel umher und schläft irgendwann, vor lauter Eindrücken ganz müde, wieder ein.


Die Gelegenheit nutze ich, hüpfe in den neuen Stoffladen und hole mir 2 Stoffe, aus denen ich meinem Sohn ein Wendehalstuch nähen möchte. Sollte ich ja ohne Vorkenntnisse hinkriegen... im September starte ich dann einen Nähkurs, damit ich meinem Spatz ein paar schöne Sachen nähen kann.


Wieder daheim gibt es ein gemeinsames Mittagessen mit dem Lieblingsmann. Selbst gefüllte Wraps mit viel Gemüse und ein bisschen Pute.


Am Nachmittag ist der Lieblingsmann mit seinem Hobby unterwegs und das Baby schläft. Also gönne ich mir noch einen Milchkaffee, diesmal zur Ausnahme mit Koffein. *g*


Der Wäscheberg macht sich nicht von alleine und da es regnet und der kleine Mann noch immer schläft, mache ich mich an die Arbeit.


Es regnet weiter und mir ist kalt. Also wärme ich mich mit einer Tasse Tee...zeitgleich auch gut für den kleinen Mann, denn ich trinke brav Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Mittlerweile schmeckt er mir sogar... *g*


Es ist Abend, der Papa ist wieder da und wir verbringen ein bißchen gemeinsame Familienzeit. Das zahnende Baby kaut derweil fleißig mit den Felgen auf Papas Finger herum.


Es ist 20.30 Uhr: das Baby wird bettfertig gemacht, dann lesen wir noch ein Abendgebet aus dem Gebetsbuch, das die Kirche uns zur Taufe geschenkt hat und schon geht der kleine Mann ins Bett und schlummert nach wenigen Minuten schon friedlich.

Ich sitze nun auf dem Sofa und warte darauf, dass die nächste Ladung Wäsche fertig ist. Wenn ich die dann aufgehangen habe, geht es auch ins Bett....

Weitere 12 von 12 gibt es wieder hier.