Mittwoch, 21. Mai 2014

we are family...

...naja...wir entwickeln uns zu einer. *g*

Nun wird der neue Mitbewohner morgen schon 4 Wochen alt - wie die Zeit verfliegt!
Und so langsam hatten wir so eine Art Rhythmus. Aber da war der frische Papa auch noch daheim. Seit Montag arbeitet er aber wieder und nun versuchen der kleine Mann und ich, einen neuen Alltagsrhythmus zu finden. Denn jetzt muß die Mama selber dafür sorgen, dass sie zum Essen kommt...Wenn der kleine Mann einen schlechten Tag hat, kann das schon mal schwierig werden. An guten Tagen kann ich aber sogar nochmal ein Nickerchen machen oder Saugen oder Wäsche waschen..oder an den PC gehen und was für meinen Blog tun. ;o)
Ihr merkt: heute ist ein guter Tag. ;o)

Eigentlich haben wir überwiegend gute Tage. Der kleine Mitbewohner ist in der Regel gut drauf, schläft viel, trinkt gut, nimmt gut zu, wächst und gedeiht prächtig und gönnt uns nachts auch einige Stunden Schlaf am Stück. 
In seinen Wachphasen ist er meist gut drauf, lacht und lächelt mittlerweile viel, brabbelt schon fleißig und möchte ganz aktiv "Stehen" (er drückt halt seine Beine durch und hält seinen Kopf gut aufrecht, während er von Mama oder Papa am Oberkörper gestützt wird) und sich Dinge angucken.

Schlechte Tage sind meist bedingt durch Bauchweh, aber da die frische Mami sich mit vielen anderen Mamis vernetzwerkt, habe ich nun einige Tipps und Tricks parat, um dem Minigerät das Pupsen zu erleichtern und somit das Bauchweh zu lindern.
Im Krankenhaus habe ich schon "Babynutella" als guten Tipp bekommen. Auch wenn ich selber diese Sab-Tropfen widerlich süß finde, so findet der kleine Sonnenschein sie ganz wunderbar und lecker. Und helfen tun sie natürlich auch.
Der Fliegergriff hilft manchmal, aber oftmals findet er ihn einfach nur doof. Viel toller ist es, mit Mama Bauch an Bauch zu kuscheln und dabei ganz doll am Nucki zu saugen.
Mein neuester Tipp ist schon direkt mein Favorit, denn er hilft auch, dass der kleine Mann beim Wickeln nicht mehr so schreit, als würde ich ihn abstechen wollen: Bauchmassage mit Bäuchlein-Öl ist das Zaubermittel. Nach der zweiten kreisenden Runde über den Bauch ist schon Ruhe im Haus und das Minigerät entspannt sich sichtlich.
Auch toll und hilfreich sind zuweilen Fahrten im Auto oder mit dem Kinderwagen: die Vibration bringt den kleinen Spatz recht fix zum Einschlafen. Hilft nur dann nicht, wenn der Bauch wirklich arg weh tut - dann ist es nämlich ganz furchtbar auf dem Rücken zu liegen und dann ist die Nähe zu Mama wieder ganz wichtig und hilfreich.

So lernen wir uns also nach und nach gegenseitig kennen und entwickeln uns immer mehr zu einer kleinen Einheit namens Familie. Fühlt sich noch neu und zuweilen ungewohnt, aber auch unheimlich schön an.